
Am 26./27. August 2006 stand der Sportplatz des Schulzentrums Süd in der Sauerstraße zum wiederholten Mal im Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Nach dem Premierenerfolg im Vorjahr folgten in diesem Jahr 250 Teilnehmer der Einladung der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft. Obwohl die Teilnehmerzahl etwas geringer ausfiel, was durch den
unglücklichen Termin nach den Sommerferien zu begründen war - konnte der finanzielle Erlös erheblich gesteigert werden. Dank vieler Sponsoren und lokaler Spender sowie der disziplinierten Arbeit des Organisationskomitees um Manuela Kretzinger und Ralf Lange, erbrachte die veranstaltung eine stolze Summe von 21.058 €.
Schirmherrin und Bürgermeisterin Susanne Jeske-Paasch und Uwe Knoop aus dem Vorstand der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft eröffneten gemeinsam am Samstag die Ehrenrunde der Betroffenen, zu der sich knapp 25 Teilnehmer angemeldet hatten.
Unter dem Applaus der 15 Benefizmannschaften und der zahlreichen Besucher, dokumentierten die ehemaligen Krebspatienten mit dem ersten emotionalen Höhepunkt der Veranstaltung, dass das Leben trotz der Krebserkrankung weiter geht. Dies belegte auch das Laufteam der Selbsthilfegruppe "Wunder geschehen", deren Teilnehmerinnen sich 24 Stunden auf der Bahn abwechselten.
Nach einem harmonisch und entspannten Nachmittag mit Vorträgen, Infoständen, Kinderspielen, guter Verpflegung, sowie der erstklassigen Oldie-Musik von "Stop & Go", konnte Pastor Volker Struve mit der abendlichen Kerzenzeremonie für das Highlight sorgen: Nachdem der Platz in Dunkelheit gehüllt wurde, erhellten fast 250 aufgestellte Kerzen die Bahn zu dem Lied "Licht, Licht, es werde Licht.." Danach konnten die Teilnehmer und Zuschauer die bunt dekorierten und mit Widmungen versehenen Kerzentüten näher betrachten und in Gedanken in sich gehen.
Auch der Wettergott hatte es mit den Organisatoren und den Aktiven gut gemeint, denn obwohl in Eckernförde und Umgebung des öfteren "Land unter" gemeldet wurde, kam erst am Sonntag der erste Schauer, der aber keineswegs die gute Stimmung auf dem Platz trübte. Geschäftsführer Christoph Düring konnte dann zur Abschlusszeremonie in müde aber sehr zufriedene Gesichter blicken und dankte allen Beteiligten für deren Einsatz und Engagement.

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