Dritte Veranstaltung in Itzehoe am 11./12.Juli 2009

Spaß, Besinnung und viel Geld

Manchmal ist es gut, wenn der Schirmherr seinen Schirm zur Seite legt. Kaum hatte Bürgermeister Rüdiger Blaschke das getan, hörte es am Sonnabend auf zu schütten. Der "Lauf ins Leben" im "Driver & Bengsch-Stadion" konnte doch noch trocken über die Bühne gehen. Bis gestern Mittag waren 55 Teams mit insgesamt rund 700 zum Teil kostümierten Teilnehmern 24 Stunden lang unterwegs, um Spenden für die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft zu sammeln. Rund 14 000 Euro kamen zusammen.

Rund 40 Krebsbetroffene eröffneten diesen dritten "Lauf ins Leben" mit einer Ehrenrunde, angeführt vom Glückstädter Dudelsackpfeifer und umrandet von allen anderen Teilnehmern, die die Runde klatschend begleiteten. Dieses "Gänsehaut-Gefühl" kannte Maren Heesch schon von der ersten Veranstaltung, wie sie schilderte. Die Leiterin des DRK-Arbeitskreises Psychosoziale Krebsnachsorge und selbst Betroffene erinnerte an diejenigen, die den diesjährigen Lauf nicht mehr erlebten. "Hoffnung dürfen wir haben, aber Mut müssen wir haben."

Toll war die ehrenamtliche Organisation durch ein 20-köpfiges Schülerkomitee um Lehrer Arne Weisner vom Sophie-Scholl-Gymnasium sowie den Interact-Club Itzehoe. Mit den Erlösen der Benefizveranstaltung wird auch die Krebsberatungsstelle im Klinikum Itzehoe unterstützt.
Der Lauf wurde Tag und Nacht von einem großen Programm mit Spielen, Aktionen und Musik begleitet. "Die Atmosphäre war tagsüber fröhlich, dann abends mit dem Dunkelwerden besinnlich", so Miriam Touche Referendarinnen am SSG und Mitglied im Lehrer-Schüler-Team. Während der "Kerzenzeremonie" hielten die Läufer inne: In Gedenken an einen nahe stehenden Menschen, der an Krebs gestorben war oder eine Krebsdiagnose erhalten hatte, entzündeten die Läufer transparente Windlichter mit individuellen Wünschen, die sie an der Laufbahn aufstellten. Pastor Willfrid Knees wies auf die Wichtigkeit von Menschen hin, die den Erkrankten zur Seite stehen.


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